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Es ist soweit. Das was ihnen alle gesagt hatten, und sie nie glauben wollten, ist eingetreten. Der Fratz soll pünktlich in die Heia, entwickelt aber noch bevor es soweit ist ein nervenaufreibendes Eigenleben, die Karten fürs Kino sind schon gekauft, und alle Freunde (die, die es Euch schon immer gesagt hatten) haben ausgerechnet an diesem Abend keine Zeit. No Panik! Es gibt genügend Studenten und Schüler, die Euch in diesen schweren Zeiten hilfreich zur Seite stehen. Aber Vorsicht, ein paar Kleinigkeiten solltet Ihr beachten, wenn Ihr bei der Heimkehr keine böse Überraschung erleben wollt. Der Sitter sollte dem Kindesalter selber schon ein paar Jahre entwachsen sein und eine gewisse Reife an den Tag legen. Womit wir schon beim nächsten Punkt sind: Er/Sie sollte nicht allzuviel Reife an den Tag legen, sonst könnte es passieren, daß er/sie nicht alleine auf Eurem Sofa liegt, während sich Ihr Kleines im Gitterbett vergeblich die Seele aus dem Hals schreit. Sollte sich der Babysitter mehr für die Bedienung ihres TV-Gerätes interessieren als für die Flasche des Kindes, könnte es ebenfalls sein, daß es nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die es braucht. Sichert das Telefon, laßt nichts rumliegen. Macht alle Zimmer, mit Ausnahme des Kinderzimmers, unzugänglich. Weist auf geltende Hygienevorschriften hin und untersucht sie auf Waffen, bevor Ihr Eintritt gewährt. Laßt Euch den Personalausweis vorlegen (fertigt, wenn möglich, eine Kopie an). Wenn Ihr diese Punkte nicht außer acht laßt, kann eigentlich nichts schiefgehen. Kälte gegen Falten Nach
jahrzehntelanger Forschung ist es nun endlich zu einem Ergebnis in der
Zellular-Konservierungs- Forschung gekommen. „Kälte ist offensichtlich
der größte Feind der Zeit“, so ein Professor. „Es ist uns nun
vielleicht möglich, das Leben um noch unbestimmte Zeit zu verlängern,
respektive eine Verbesserung der Lebensqualität auch im hohen Alter zu
gewährleisten. Die Wissenschaftliche Fakultät unterstreicht dies durch
nachweisbare Ergebnisse an einer freiwilligen Testperson. Diese wurde während
einer zehnjährigen Testphase in einer Kühlkammer gehalten, aus der sie
genauso hübsch und anmutig herauskam wie sie- laut Professoren -
hineingegangen war. Polygamie!? Wer
zwei Autos haben kann, der sollte auch zwei Frauen ehelichen dürfen,
meint der selbsternannte „Mann unter den Männchen“. Begonnen hat er
seine Karriere als Verkünder des Rechtes der Mannheit - wo sonst - am wöchentlichen
Stammtisch. Angeheizt durch etliche Biere und Klare, den zweifelhaften
Witzen seiner Stammtischbrüder und einer knapp bekleideten Bedienung,
erklärte er sich zum Wortführer und verlangte das Recht auf Polygamie für
die Männer Deutschlands. Natürlich prallt er da nicht nur an der
deutschen Frau ab, sondern auch am etablierten Weltglauben, dem
Christentum. „Es ist ja nicht nur interessanter für den Ehemann,
sondern ebenfalls für die Frauen,“ erklärt er selbstsicher. „Schließlich
müssen sie sich nicht mehr ständig fragen, ob der Mann fremd geht. In
einem Harem geht es den Frauen auch sehr gut, denn sie sind nie
alleine.“ Als
man den alleinstehenden Dachdecker-Gesellen dann darauf hinwies, das ein
Harem auch ernährt werden will, mußte er sich allerdings eingestehen, daß
sein Traum wohl auch ein solcher bleiben wird, denn nicht ohne Grund ist
die Einrichtung eines Harem nur wohlhabenden Männern möglich. Na, Gott
sei Dank hat er seine Wahlkampagne noch nicht anlaufen lassen. Das volle Programm Schon
eine Ahnung, wie es den beiden in der nächsten Zeit wohl ergehen wird?
Sie werden von einem Termin zum nächsten hetzen. Verwandte und Bekannte
geben sich die Türklinke in die Hand. Kaffee und Kuchen werden
tonnenweise vernichtet werden. Jeder will wissen, wie es dem frisch
getrauten Paar geht. Und wenn es sich dann langsam legt, geht es
spätestens beim ersten Kind weiter... Wie wird man die Schwiegermutter wieder los? Ein
Gedanke, mit dem sich immer mehr frisch verheiratete Ehepaare bereits
wenige Tage nach der Hochzeit herumschlagen müssen. Man ist gerade einmal
ein paar Tage unter der Haube, und schon bringt man die Schwiegermutter
nicht mehr aus der Bude. Obwohl sich durch die Trauung eigentlich kaum
etwas verändert hat, ist diese Sorte Familienmitglied nun plötzlich
derart lästig, daß sich einer schon sehr viel einfallen lassen muß, um
die Wohnung wieder „clean“ zu bekommen. Nun die Frage: Wer hat eine
originelle Idee, den Besuch loszuwerden? Tips können beim Brautpaar
abgegeben werden. |
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