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Wohin werden die Flitterwochen wohl gehen? Mailand, Rom, Venedig? An endlos weiße Strände mit tiefblauem Meer? Egal. Es wird die möglicherweise schönste Reise in Euerem Leben werden. Wir beneiden Euch und wünschen Euch einen traumhaften Liebesurlaub! Heiraten
unzeitgemäß? Wer heutzutage noch in den Stand der Ehe tritt, ist laut der Vereinigung der Realisten altmodisch. Den romantischen Aspekt halten diese für eine große Täuschung, auf die zwangsweise die Enttäuschung folgen müsse, denn eigentlich komme es ja in fast jeder Ehe früher oder später zu einem Zustand der „Aufrechterhaltung von Gewohnheiten“. Man sollte heute weiter denken. Die Zeiten, in denen die Frau zu Hause für die Familie gesorgt hat, während der Mann zur Arbeit ging, sind vorbei. Frauen sind zielstrebig und selbstbewußt, und entsprechend haben sich auch ihre Gewohnheiten bezüglich einer Partnerschaft gewandelt. Auch die Frau nimmt sich nun das Recht, die Partner frei und so oft sie will zu wählen. Wenn man nun vergleicht, daß Frau und Mann dieselbe Partnerschaftsentwicklung verfolgen, so ist eine Heirat, mit der man sich ja ohne jeden Grund an den anderen bindet, nur hinderlich. Jetzt, da die Frauen sich in ihrem Überlebensinstinkt schon lange mit den Männern messen können, ist diese Versorger-Hausfrau-Symbiose ja auch nicht mehr nötig. Das kann man natürlich sehen wie man will, aber besteht nicht auch noch eine gewisse Chance - so unrealistisch das klingen mag - etwas wie wahre Liebe zu empfinden? Aus Urlaubsflirt wurde Liebe Ein
Urlaub in Griechenland krempelte mein ganzes Leben um. Als überzeugte
Single-Frau lebte ich ruhig und relativ zufrieden schon seit Jahren. Dann
dieser Urlaub! Ich war mit zwei Freundinnen unterwegs, wir hatten einen
Riesenspaß und eines Abends in der Disco sah ich IHN! Ich war von den
Socken! Er sah einfach super aus, war lustig und liebenswert und ich wußte:
wenn ein Mann, dann dieser Mann! Nun ja, wir sind nun seit sechs Jahren
ein Paar und sind immer noch so glücklich wie damals in jener Disco. Doch
ein Punkt trübt das ganz Glück. Seit zwei Jahren plagt mich nun schon
die Frage, ob ich ihn heiraten soll, oder nicht. Schadet eine Ehe der
Liebe? Ich bin hierin so unsicher und wäre Ihnen für einen Rat unendlich
dankbar! Was ist nur aus meinem <ER> geworden! Nach
einigen Jahren glücklicher und erfüllter Beziehung mit meinem <ER>
bin ich nun äußerst verunsichert und weiß nicht mehr, wie es weiter
gehen soll. Immer wenn ich mal wieder leise anfrage, ob wir denn nach fünf
Jahren geglückter Partnerschaft nicht doch einmal ans Heiraten denken könnten,
wird er ganz blaß im Gesicht, sagt erst gar nichts mehr und stammelt dann
einige Brocken, wie: „ Das können wir doch nicht einfach so tun, wer
sagt denn, daß das gut geht?“, oder: „Was willst du denn mit mir, ich
bin doch nicht gut genug für dich“. Ich weiß wirklich nicht mehr, was
ich ihm darauf antworten soll. Und außerdem weiß ich schon gleich gar
nicht mehr, was ich weiter tun soll! Liebt er mich denn nicht wirklich? Eine Hochzeit für Hollywood Die
wilden Tage der Rock- und Popsängerin <SIE> („Schenk mir dein
Herz, <ER>, „Komm doch in den Wald, mein süßer Bär“, „Liebe
geht durch den Magen“) sind vorbei. Die attraktive <SIE> gibt am
<DATUM> dem Schauspieler <ER> das Jawort. Dabei sein wird ganz
Hollywood. Star-Regisseur M. wird das kirchliche Zeremoniell filmen und in
seinem neuen Film „Big Marriage in <ORT>“ verarbeiten. Vorschau (die Hochzeitsnacht) Die Boulevardblätter sind informiert - alle Fotografen sind in Stellung gegangen und die geheimen Kameras sind auch installiert. Eigentlich steht der ersten Hochzeitsnacht nichts mehr im Wege. Durch diese perfekte Vorbereitung sind wir bereits heute in der glücklichen Lage, Ihnen für die nächste Ausgabe die ersten Exclusivfotos der Hochzeitsnacht anzukündigen. Für die besonders Interessierten gibt es dann auch noch ein Demotape mit den schärfsten Situationen. Vorschau (der erste Knatsch) Die Wetten laufen auf Hochtouren: Was wird der Grund für den ersten Knatsch sein? Die Faulheit des Mannes? Die Eifersucht der Frau? Schmeckt das Essen nicht oder quillt der Mülleimer über? Es werden noch Wetten zu diesem Thema angenommen. Vorschau (die lieben Nachbarn) Es muß nicht in der Lindenstraße sein - auch bei Euch wird es eine Nachbarschaft geben, bei der man füreinander da ist. Zumindest was den regen Informationsaustausch betrifft. Gegen die lieben guten Nachbarn und ihren Erfahrungen und klugen Ratschlägen aus den Rubriken „Das macht man doch nicht“ ist der BND und war die Stasi ein Häuflein spielender Kinder. Für die Zukunft kann man sich merken: Nagel es ans Schwarze Brett oder erzähle es gleich der Nachbarin. Vorschau (Ehetrott) In der nächsten Ausgabe unter der Rubrik „Hätte ich´s doch vorher geahnt...“: Die ersten Tage in der Ehe. Sind die Flitterwochen erst einmal vorbei, dann kann man sich getrost dem Fernsehprogramm widmen - jeden Abend. Man kann sich die Zeit aber auch mit den Schwiegereltern vertreiben - jedes Wochenende. Und die Tour durch die Kneipe mit den Kollegen - nie wieder! Tja, das war´s dann wohl... TV-Telegramme Verklemmt:
<ER> macht Filmkarriere. In der Komödie „Die drei Mädels von der
Bäckerei“ spielt unser prominenter Gigolo einen verklemmten
Bankangestellten. Vor Katja Hebstein hat er ebenso Angst wie Susi Sunshine
und <SIE>. Kinostart: <DATUM> Fit
für die Show: Der stadtbekannte <ER> erhält nun bei RXL seine
Chance. Im Mai bekommt er seine eigene Show, in der es vor allem um Tips
rund um gesunde Ernährung und körperbewußtes Leben geht. Träume
süß: <ER>, der Darsteller aus der abgesetzten RC1-Serie „Die
Moosbichlers“ hat eine Rolle im Kinofilm „Träume den Traum der
Papageien“ bekommen. An der Seite von Guido Gimbler und Dodo Dombler ist
er ab <DATUM> auf der Leinwand zu sehen. WG-Report Die Joghurtbecher im Kühlschrank hatten Namenszettel, doch wenn es ans Putzen ging dann hatte es den Anschein als würde die WG keine Bewohner haben. Morgens war das Bad ständig besetzt, so daß man überall hin zu spät kam. Abends fand man keine Ruhe, denn in jedem zweiten Zimmer stieg eine andere Party. Nachts war mit schlafen sowieso nichts drin. Da muß man ja in die Ehe fliehen! |
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