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That´s
life. Heißt das nun that is life oder that was life. Im Falle der Ehe
kann man getrost von letzterem ausgehen. Während man(n) zuvor noch genug
Gelegenheit hatte das eine oder andere blonde Gift (gemeint ist natürlich
das Bier) zu sich zu führen, ändert sich dies nun von einem Tag auf den
anderen. Irgendjemand hat es da wohl nicht besonders gut gemeint, was die
Verteilung der neuen Pflichten betrifft. Vieles was man machen sollte,
aber noch viel mehr, was man besser bleiben läßt. Der gepflegte
Kneipenbummel zum Beispiel ist eine Einrichtung, die frisch Verheiratete
wohl der abgeschlossenen Vergangenheit zuordnen können. Da sollte man
sich doch zumindest auf der Hochzeitsfeier das eine oder andere letzte
Vergnügen gönnen. Buchtip des Tages! Heerscharen von Männern werden ihm dankbar sein! <ER> hat mit seinem Ratgeber „Der professionelle Seitensprung“ Unzähligen erotisch unterernährten Ehemännern die Möglichkeit zu einem neuen, erfüllteren Leben gegeben. Das psychologisch ausgefeilte und bis in die entlegensten Winkel der intimsten Privatsphären recherchierte Meisterwerk verrät Ihnen alles über die sichersten Praktiken beim Hintergehen Ihrer Ehefrau. Der Höhepunkt des Buches ist sicherlich das 200 Seiten umfassende alphabetische Register - von „Alibiplanung“ bis „Zahnbürstenvorrat“ alles enthalten. Für alle, die sich gerne heimlich und problemlos schöne Stunden bereiten, die ideale Lektüre! Unser Buchtip der Woche: Endlich
in Vorbereitung ist der zweite Band der großen Trilogie von <SIE>.
Nach „How to live with <ER>“ - Besteller der vergangenen Jahre -
folgt jetzt der 2. Teil „Married with <ER>“. Ein Thema wie es
spannender nicht sein könnte. Noch nie wurde so hautnah recherchiert. Die
Autorin begab sich selbst in die Rolle der Ehefrau. Sie hat sich
entschlossen, Tisch und Bett mit <ER> zu teilen, um den Stoff für
ihr Buch so realitätsgetreu wie möglich zu gestalten. Das Ergebnis ist
ein Tatsachenbericht, der´s in sich hat. Packend inszeniert, lebensnah
und mit vielen erheiternden Highlights. Auf den Ausgang dürfen wir heute
schon gespannt sein. Was kann ein Mann für seine Schönheit tun? Ovid rät in seiner „ars amatoria“, sich nicht das Haar mit der Brennschere zu kräuseln und sich die Schenkel nicht mit rauhem Bimsstein glatt zu reiben - dies sei Sache der Eunuchen. Besonders gut stehe den Männern eine nachlässige Schönheit.Auch Adonis beeindruckte durch seine Natürlichkeit. Waldmensch - aber sauber! Eine Toga ohne Flecken, gepflegte Zähne und saubere Fingernägel erregen nach Ovid mit Sicherheit Wohlgefallen. Keinen Haarschnitt, der das Haar zu Stacheln entstellt! Und ganz wichtig: aufpassen, daß keine Härchen aus den Nasenlöchern vorstehen und unter den Achseln nicht der „stinkende Bock“ haust! Anregungsmittel Ovid rät ab von Saturei oder einem Gemisch aus Pfeffer und Brennessel. Auch geriebenes Betramkraut in Wein verfehle meist seinen Zweck.Viel erfolgversprechender seien weiße Zwiebeln, Eier, Honig und Pinienkerne. Eheszene aktuell Unser
Brautpaar gehört zu den glücklichen Menschen des heutigen Tages. Sie
sind in den Bund der Frischgetrauten aufgenommen und können das Leben nun
in den vollsten Zügen genießen. Genießt das Leben, macht das Beste
daraus und versorgt die Welt mit vielen Beitragszahlern für unser marodes
Rentensystem. Steuertrick Der
neue Megatrend: Um die ständig steigende Steuerlast ein wenig zu mindern,
haben findige Steuerberater ein neues Schlupfloch gefunden. Die Ehefrau
kann kurzerhand als außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden. Ebenso
können ihre Lebenshaltungskosten als außerordentliche Aufwendungen
verbucht werden. Wenn das nicht wenigstens ein kleiner Ausgleich ist! Da
soll noch mal jemand behaupten, unser Steuersystem wäre sozial nicht
gerecht ... |
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